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Ticketpreise - Umsatzrekorde

Offline noeker

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Antwort #15 am: 25. April 2005 um 14:06
Ich kann Euren Ärger über die Ticketpreise voll und ganz nachvollziehen, aber bei pearl Jam schaltet mein Gehirn aus. Nicht umsonst habe ich 2003 240 Dollar für die beiden New York Konzerte ausgegeben. Ach ja dazu kamen ja noch 700 Euro für den  Flug die Verflegung noch nicht einberechnet. das mache ich aber auch nur bei Pearl Jam. ;D



Offline schlimm (Torsten)

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Antwort #16 am: 26. April 2005 um 09:11
Klar Michael, aber da hier z.B. U2 genannt wurden, muß man das einfach auch mal ansprechen. Und gerade zur Sommerzeit stehen ja auch einige andere Open Airs an und bei den GROßEN läuft das leider so  :-[.

Das war doch schon früher so. Das ist doch keine neue Meldung:

Klar Michael, neu ist das nicht. Nur manche Fans geben sich mehr oder weniger immer noch der Illusion hin, dass "ihre" Band da überhaupt nix mit den Ticketpreisen zu tun hat.

Möchte aktuell dann mal als Beispiel ein Zitat aus diesem Thread hier nehmen:

Zitat
=Wäre natürlich genial, wenn die die Konzerte abgesagt haben, weil die die Halle nicht voll bekommen hätten...dann hätte der Veranstalter mal eine schöne Quitung für seine Preispolitik bekommen
.

Hier wird aucb wieder mehr oder weniger der Veranstalter  für die Preispolitik verantwortlich gemacht. Ganz klar, die Veranstalter sind sicher keine Unschuldslämmer, aber an den zur Zeit hohen Ticketpreisen tragen die Künstler einen nicht unerheblichen Anteil und das unterschätzen die Leute einfach oft und führen andere Argumente ins Feld. Wenn ich dann eine Band wie Green Day sehe, die fast die Hälfte an Eintrittsgeld kostet wie Audioslave, dann stimmen irgendwo die Verhältnisse nicht mehr und das haben nicht nur die Veranstalter zu verantworten.

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Offline ghjt6u7

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Antwort #17 am: 26. April 2005 um 12:32
hab mir grad tickets für mars volta in prag besorgt und dabei gesehen das audioslave auch bei unseren nachbarn spielen.
tickets ab 26euro!
das ist ja die hälfte von dem was ein konzert bei uns kosten soll.
hat dann sicher schon etwas mit den örtlichen veranstaltern zu tun.


Offline Apu Nahasapeemapetilon

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Antwort #18 am: 26. April 2005 um 12:44
Nur manche Fans geben sich mehr oder weniger immer noch der Illusion hin, dass "ihre" Band da überhaupt nix mit den Ticketpreisen zu tun hat.

Das ist absolut richtig. Da sollte man mal realistisch sein. Die meisten der "großen" Bands verdienen sich dumm und dämlich mit ihren Konzerten. Lest euch den Link unten mal durch. Da sind auch mal einige Bedingungen für die Konzertveranstalter aufgeführt. Die sind nicht schuld an den Preisen, es sind hauptsächlich die Bands.

Übrigens auf Position 42 der Rock Rich List 2004: Pearl Jam. Und das obwohl es 2004 nicht mal ne "richtige" Tournee gab. Ich werfe das den Bands übrigens nur bedingt vor. Lediglich bei Leuten wie Bruce Springstein und auch U2, die sich sehr gerne als bodenständig und nicht abgehoben darstellen, bekomme ich ein ungutes Gefühl. Mit der Vertigo-Tour dürften U2 noch einmal in neue Sphären des Geldverdienens aufsteigen.

Aber es wird ja gezahlt und von daher darf man sich über die Preise nicht wundern und auch eigentlich nicht wirklich beschweren.

http://www.rollingstone.com/news/story/_/id/5939025?rnd=1112963609937&has-player=unknown
Mal abgesehen von sanitären Einrichtungen, der Medizin, dem Schulwesen, Wein, der öffentlichen Ordnung, der Bewässerung, Straßen, der Wasseraufbereitung und der allgemeinen Krankenkassen, was, frage ich euch, haben die Römer je für uns getan?


Offline sefie

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Antwort #19 am: 26. April 2005 um 17:14
Auch eine interessante Meldung zum Thema:

Nicks, Henley Lining Up Tour Plans
By Jonathan Cohen
NEW YORK (Billboard) - Stevie Nicks and Don Henley have begun  confirming dates for a summer tour. Five shows are on tap so far, beginning June 3 at the Wachovia Center in Philadelphia. The tour will feature Nicks and Henley performing in solo and collaborative settings.
VIP ticket packages are available for the first five shows via ILoveAllAccess.com. The top-level package sells for $385 per ticket, including a seat in the first 10 rows, exclusive merchandise and a variety of on-site perks. The $195 package offers a ticket in the first 20
rows plus the merchandise.


Wer tatsächlich 385 $ für ein Ticket zahlt, sollte Haue kriegen.  :-\


Offline schlimm (Torsten)

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Antwort #20 am: 29. April 2005 um 10:34
Hier mal eine aktuelle Stellungnahme von Marek Lieberberg zu den Ticketpreisen (steht in der aktuellen Ausgabe der Visions unter Leserbriefe und bezieht sich auf die Audioslave Ticketpreise):

Die Ticketpreise für Audioslave sind europäisch nahezu auf dem selben Niveau, zuweilen sogar teuerer, wie etwa in England. Der Ticketpreis wird weitgehend durch den internationalen Markt und die Vorgaben von Seiten des Managements bestimmt. Ticketpreise spiegeln grds. das Gesamtrisiko wider, das sich aus Künstlergarantien, örtlichen Kosten und Marketing zusammensetzt. Weiterhin hat der Stellenwert der Livemusik in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung hinzugewonnen, so dass die Verantwortlichen nunmehr andere Maßstäbe anlegen. Innerhalb einer gewissen Bandbreite spielt der Ticketpreis für den Konzertbesucher keine entscheidende Rolle. Ausschlaggebend sind nach unserer Erfahrung  Popularität, Aktualität und Historie eines Künstlers.

Mit freundlichen Grüssen
Marek Lieberberg
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Offline ghjt6u7

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Antwort #21 am: 29. April 2005 um 10:36
Hier mal eine aktuelle Stellungnahme von Marek Lieberberg zu den Ticketpreisen (steht in der aktuellen Ausgabe der Visions unter Leserbriefe und bezieht sich auf die Audioslave Ticketpreise):

Die Ticketpreise für Audioslave sind europäisch nahezu auf dem selben Niveau, zuweilen sogar teuerer, wie etwa in England. Der Ticketpreis wird weitgehend durch den internationalen Markt und die Vorgaben von Seiten des Managements bestimmt. Ticketpreise spiegeln grds. das Gesamtrisiko wider, das sich aus Künstlergarantien, örtlichen Kosten und Marketing zusammensetzt. Weiterhin hat der Stellenwert der Livemusik in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung hinzugewonnen, so dass die Verantwortlichen nunmehr andere Maßstäbe anlegen. Innerhalb einer gewissen Bandbreite spielt der Ticketpreis für den Konzertbesucher keine entscheidende Rolle. Ausschlaggebend sind nach unserer Erfahrung  Popularität, Aktualität und Historie eines Künstlers.

Mit freundlichen Grüssen
Marek Lieberberg


mensch marek...in england ist alles teurer! ausser toastbrot!  ;D


Offline michael

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Antwort #22 am: 03. Mai 2005 um 19:30
Klar Michael, aber da hier z.B. U2 genannt wurden, muß man das einfach auch mal ansprechen. Und gerade zur Sommerzeit stehen ja auch einige andere Open Airs an und bei den GROßEN läuft das leider so  :-[.

Das war doch schon früher so. Das ist doch keine neue Meldung:

Klar Michael, neu ist das nicht. Nur manche Fans geben sich mehr oder weniger immer noch der Illusion hin, dass "ihre" Band da überhaupt nix mit den Ticketpreisen zu tun hat.

Möchte aktuell dann mal als Beispiel ein Zitat aus diesem Thread hier nehmen:

Zitat
=Wäre natürlich genial, wenn die die Konzerte abgesagt haben, weil die die Halle nicht voll bekommen hätten...dann hätte der Veranstalter mal eine schöne Quitung für seine Preispolitik bekommen
.

Hier wird aucb wieder mehr oder weniger der Veranstalter  für die Preispolitik verantwortlich gemacht. Ganz klar, die Veranstalter sind sicher keine Unschuldslämmer, aber an den zur Zeit hohen Ticketpreisen tragen die Künstler einen nicht unerheblichen Anteil und das unterschätzen die Leute einfach oft und führen andere Argumente ins Feld. Wenn ich dann eine Band wie Green Day sehe, die fast die Hälfte an Eintrittsgeld kostet wie Audioslave, dann stimmen irgendwo die Verhältnisse nicht mehr und das haben nicht nur die Veranstalter zu verantworten.



Tja, da bin ich mal gespannt auf die nächste Ausgabe des Visions. Da gibts ein Interview mit Audioslave und da wird bestimmt die eine oder andere Frage zu den Ticketpreisen gestellt.
Dann sehen wir weiter. Außerdem ist es sehr auffällig warum nur MLK und ähnliche Konsorten so zulangen. Die anderen machen sowas nich.
« Letzte Änderung: 03. Mai 2005 um 19:32 von michael »


Offline jobst

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Antwort #23 am: 05. April 2006 um 18:56
Madonna will für Innenraumsitze $350 haben. Unglaublich.
Karriere beendet.


Offline Charles Everett Decker

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Antwort #24 am: 05. April 2006 um 19:04
Madonna will für Innenraumsitze $350 haben. Unglaublich.

 :o :o
In welchem Land denn - Monaco ?
Im Ami-Land hamse doch auch nicht so viel auf'e Naht - und hier kann das doch auch keiner bezahlen - jedenfalls nicht, um eine 15K-Mann-Halle zu füllen - oder ?  ???
"Was wolln Sie jetzt von mir; was wolln Sie!?" (P. Mertesacker 30.06.2014)


Offline bobafett

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Antwort #25 am: 05. April 2006 um 19:06
Madonna will für Innenraumsitze $350 haben. Unglaublich.

 :o :o
In welchem Land denn - Monaco ?
Im Ami-Land hamse doch auch nicht so viel auf'e Naht - und hier kann das doch auch keiner bezahlen - jedenfalls nicht, um eine 15K-Mann-Halle zu füllen - oder ?  ???

Die hat doch immer ein halbes Las Vegas Ensemble auf der Bühne, die müssen auch bezahlt werden.
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Offline Charles Everett Decker

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Antwort #26 am: 05. April 2006 um 19:17
Madonna will für Innenraumsitze $350 haben. Unglaublich.

 :o :o
In welchem Land denn - Monaco ?
Im Ami-Land hamse doch auch nicht so viel auf'e Naht - und hier kann das doch auch keiner bezahlen - jedenfalls nicht, um eine 15K-Mann-Halle zu füllen - oder ?  ???

Die hat doch immer ein halbes Las Vegas Ensemble auf der Bühne, die müssen auch bezahlt werden.

Nun - andere Künstler haben auch noch Unterstützung auf der Bühne und können sich selbst auch noch ein Butterbrot machen. Ich weiß nicht ... 350 $ (das ist doch nicht der australische, oder ?  ::) ;D) - was sind das im Moment, 300 Euronen ? Kompletter Wahnsinn IMO.

Ne, sind nur 284 Euronen - kann man sich auch schon ein Auto für kaufen.
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Offline bobafett

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Antwort #27 am: 05. April 2006 um 19:21
Die Frau ist einfach nur größenwahnsinnig, egal wieviel Leute da auf der Bühne da stehen.

Wie gesagt, Neil Young ist schon einmal mit 100 Euro für ein Akkustik Konzert hier in Deutschland auf die Nase gefallen und selbst für Robbie Williams geben die Leute bei Ebay nicht soviel aus.

Vielleicht hat sie ihrem Manager auch einfach nur in bester Eddie Vedder 92er Manier gesagt, das ihr die intimeren Konzerte einfach besser gefallen und der hats sich gesagt, das lösen wir über den Preis!!
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Offline cir

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Antwort #28 am: 05. April 2006 um 19:49
Zu solchen preisen geh ich nicht auf konzerte, aus Prinzip nicht. Festivals sind ja ok, da zahlt man auch mal 120€, fallls das lineup stimmt, aber für ein Einzelkonzert sind 50€ ne Schweinerei. Ab 20€ überleg ich schon 2,3,4mal, über 30€ zahl ich in der Regel nix. Scheiss Kommerz!
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Offline jobst

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Antwort #29 am: 05. April 2006 um 19:52
Intimes Konzert? Aber nicht im Bostoner Tweetercenter. Ist dieselbe Location, die auch PJ bespielen.
Karriere beendet.


 

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