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Todesfälle berühmter Persönlichkeiten...

Gast · 507 · 78788

Offline Hajü

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Antwort #15 am: 06. April 2005 um 21:58
auf dem Laufenden ist man eh immer über die Dudes, mittlerweile haben es diese Klatschnachrichten teilweise schon in seriöse Nachrichtensendungen geschafft.  ::)

Der Spiegel berichtet schon seit Jahren teilweise ziemlich hintergründig über diese Themen und Personen. Es muss ja nicht immer nach dem Motto verlaufen, Diana war eine von uns, wie die Friseuse von nebenan. Und sie hat es (fast) auf den Thron von England geschafft. Das hat was von Trivialroman, wuchert auf demselben Untergrund wie diese Liebesromanheftchen, ist Märchen, Mythos, verlogen, scheinheilig, hat mit der Realität sehr wenig zu tun. Und dann diese Skandale der Kinder - hier zum Beispiel Stefanie, oder warum heiratet Prinz Albert nicht endlich? Mag sein, dass manche (die politische Information in der Regel vermeidende,) sich sorgende Mutter sich getröstet fühlt, wenn sie das beim Friseur dann lesen kann. `Wenn die schon diese Sorgen haben!!!???....´ Funktion der Leitbilder...

In dieser Regenbogenpresse wurde der Schah von Persien als Prinz aus Tausend und einer Nacht gefeiert. Dass seine erste Frau Farah oder Soraja - ich verwechsle die immer - nicht schwanger werden konnte, war die Tragödie der Fünfziger Jahre. Märchenhochzeiten und Pfauenthron. Das Märchen der Fünfziger und Sechziger Jahre. Und dann wundert man sich über Jubelperser und Demos beim Schahbesuch, über den Tod von Benno Ohnesorg....

Eine Information, die mehr über die Informierten und ihre Zeit aussagt, als über die, über die sie zu informieren vorgibt. Wann wurden die Paparazzi erfunden? Als Macello und Anita Eckbert sich am/im Brunnen in Rom zu schaffen machten, gab es sie schon längst. Was sich heute Paparazzi nennt, ist allerdings von anderer Qualität.

Rainer III. und Grace Kelly, das war auch Stoff für die Märchen und Triviale Mythen der Fünfziger und Sechziger Jahre. Und dem kann man sich schlecht entziehen. Irgendwie weiss jeder was drüber. Ob er will oder nicht.

Und dann geht es bei diesen Veranstaltungen zunehmend um Geld. Es sind Wirtschaftsunternehmen. So richtig auffällig zum ersten mal bei der Beerdigung der "Königin der Herzen". Die jetzige Hochzeit von Charles und Camilla droht im Schatten diverser Bestattungen unterzugehen. Es ist Frühling und die Devise scheint zu lauten: "Nach Rom, nach Rom.." Mit Vier Millionen Touristen rechnet Rom jetzt. Die einzelne Eiskugel kostet inzwischen am Petersdom schon drei Euro - für Touristen...

Mit einem einzelnen Bild von einem sogenannte Promi kann der Fotograf heute richtig was verdienen. Jagdfieber ist angesagt. Und es muss skandalträchtig sein.

Jetzt hab ich Charles und Camilla geschrieben. Niemals würde man die doch Du nennen können. Das ist diese Berichterstattung, die einem eine Pseudo-Nähe vorgaukelt. Eine scheinbare Distanzlosigkeit. Und sie fühlen sich zunehmend mächtiger. Bei einem Fototermin für Charles und seine Söhne vor Kurzem am Skiort wurde die Unterhaltung zwischen den Dreien angesichts der in einiger Entfernung aufgestellten Fotografenreihe wohl heimlich mitgeschnitten. Die drei lächelten. Charles äusserte sich flüsternd völlig abfällig seinen Söhnen gegenüber über einen der Fotografen. Das wurde im Lifestyle als Skandal serviert.

(War das nicht ein Filmchen, das vor Kurzem den am Strand oder Pool mit herunterhängender Badehose mit einer Dame im Liegestuhl intensiv sich vergnügenden Albert zeigte, das der Lifestyle uns auch nicht vorenthalten konnte? Und dann liess sich noch diese Dame befragen...) Unterdrückt wird da garnichts mehr - schon im Nachmittagsprogramm. (und dann folgt wieder der nächste harte Schnitt: Ohne Übergang wird von Mord und sozialem Elend berichtet...Schon die Anmoderation vermeidet den Rückblick..Das ist systembedingte Rohheit: Wenn´s die beanspruchte Aufmerksamkeit über zehn Minuten hinausgeht, könnten die Zuschauer wegzappen...)

Also, die Qualität der Berichterstattung ist vielfach eine andere geworden. Es wird scheinbar nicht mehr nur die sich sorgende Mutti beim Friseur getröstet, oder der wirtschaftliche Aufstiegswille eines bestimmten Mittelstands mit Leitbildern versorgt. Heute geht es aggressiv zu. Wen schlachten wir heute? welche Sau wird heute durchs Dorf gejagt? Heute bilden sie sich ein, sie könnten die Leitbilder machen und völlig nach Belieben wieder demontieren. Aber das fällt ein bisschen raus aus dem Thema des Threads. Sind nur so Überlegungen, nichts Systematisches, die einem kommen, wenn man über Rainer III, und möglicherweise seinen einen Fotografen mit dem Schirm verprügelnden hoffnungsvollen Schwiegersohn nachdenkt.

Das bezieht sich nicht auf verdiente Persönlichkeiten, um die es hier auch gehen soll. Ich denk nicht, dass die Bedeutenden heutzutage noch in der Regel aus Fürstenhäusern und Adelsgeschlechtern kommen. Aber der Adel ist präsent in der Öffentlichkeit, in den Medien. In der aggressiven britischen Boulevardpresse scheint er ja direkt teilweise schon zur Disposition zu stehen. 

(Oben war von Michael Gräter die Rede. Einer der Mächtigen dieses Geschäftes, aber das war wohl eher mal.)

Was Rainer III von Monaco anbetrifft, verschwindet wieder ein Stück Märchen mehr von Eltern und Grosseltern aus der Welt. So ein Gefühl hab ich dabei.
H.

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« Letzte Änderung: 25. April 2005 um 02:08 von Hajü »
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Offline Hajü

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Antwort #16 am: 07. April 2005 um 21:52
Das kann man sich eigentlich garnicht vorstellen: Der kleine Felsen Monaco hat ca 7000 Einwohner - und der Fürst vererbt nach Schätzungen ein Vermögen von 2,1 Milliarden Euro. Auf den Erben sollen allerdings schwierige Verhältnisse zukommen:

http://www.ftd.de/pw/eu/1815.html

oder:

http://www.wams.de/data/2005/03/27/618315.html?prx=1

H.
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Offline Hajü

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Antwort #17 am: 07. April 2005 um 23:08
Übrigens ist heute der in Dortmund lebende Autor Max von der Grün verstorben. Viele kennen ihn als Schöpfer des tollen und auch populär gewordenen Kinder- und Jugendbuchs "Die Vorstadtkrokodile".
Ein gutes Buch, zu dem es auch einen guten preisgekrönten Film gibt - mit einem tollen Making Off, denn hierin hat man das durch die Teilnahme am Filmprojekt auch beeinflusste Schicksal der Darsteller mal über einen längeren Zeitraum beobachtet).

"Von der Grüns zentrales Thema ist der Industriealltag in der Bundesrepublik, namentlich des Ruhrgebiets. Die gesellschaftliche Rolle des Arbeiters steht im Zentrum" seines umfangreichen Werks. Also als Verteter der Arbeiterliteratur im Wandel der Zeiten der BRD ist er schon wirklich bedeutend, finde ich... Meines Wissens nach war er zeitweilig mit Karin Struck liiert...
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Ich hab erst überlegt, es in den Literaturthread zu setzen. Ich wollte es nur erst mal erwähnen....
H.
« Letzte Änderung: 07. April 2005 um 23:15 von Novecento »
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Offline Hajü

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Antwort #18 am: 25. April 2005 um 02:14
 
"Stuttgart - Der langjährige Vorsitzende der ehemaligen Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV), Heinz Kluncker, ist tot. Nach schwerer Krankheit starb Kluncker am Donnerstag in Stuttgart, wenige Wochen nach seinem 80. Geburtstag. Dies teilte die Gewerkschaft Verdi am Freitag mit.
(...)
Kluncker arbeitete 30 Jahre hauptamtlich für die ÖTV. Als er 1964 zum Vorsitzenden gewählt wurde, war er mit 39 Jahren der jüngste Chef einer DGB-Gewerkschaft. 18 Jahre später, am 2. Juni 1982, trat er zurück. Die Ärzte hatten dem damals 270 Pfund schweren Kluncker dringend dazu geraten. Kreislaufbeschwerden machten ein Weiterarbeiten unmöglich. Seine Nachfolgerin wurde Monika Wulf- Mathies."

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/912460

Unter Klunker gab es auch schon mal zweistellige Tarifabschlüsse. Elf Prozent Lohnabschluss.

Elf Prozent Lohnerhöhung

"An der Spitze der ÖTV setzte Kluncker Maßstäbe, sein Name stand für eine harte Tarifpolitik und konsequente Vertretung der Arbeitnehmerinteressen. Seine Erfolge waren die Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden, das 13. Monatsgehalt im Öffentlichen Dienst und eine Rekord-Lohnsteigerung im Februar 1974: Damals setzte die ÖTV mit einem dreitägigen Streik von insgesamt 1,4 Millionen Arbeitern und Angestellten bei Bund, Ländern und Gemeinden elf Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung durch.

Der Streik trug nach Meinung verschiedener Beobachter sogar mit zum Rücktrit von Bundeskanzler Willy Brandt im selben Jahr bei."

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/442143.html



H.

« Letzte Änderung: 25. April 2005 um 02:18 von Hajü »
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Offline moesman

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Antwort #19 am: 25. April 2005 um 13:31
Noch ein kleiner Nachschlag zu Juhnke:

Ich finde es nach wie vor unglaublich und irgendwie fast schon prophetisch, wie Juhnke in der Verfilmung von Hans Fallada's "Der Trinker" gespielt hat. Damit hat er ja quasi sein eigenes Leben und seine Zukunft "vorausgesagt". Die Hauptfigur im Trinker endet ja schließlich auch in der psychatrischen Anstalt...

Dieser Film hat mich irgendwie echt bewegt, vor allem durch den Hintergrund. Muss man sich auf jeden Fall mal ansehen, denk ich.

Grüße,

moesman


Offline Charles Everett Decker

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Antwort #20 am: 26. April 2005 um 10:22
« Letzte Änderung: 27. April 2005 um 09:45 von DoTheEvolution »
"Was wolln Sie jetzt von mir; was wolln Sie!?" (P. Mertesacker 30.06.2014)


chillinthemost

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Antwort #21 am: 27. April 2005 um 10:18
Maria Schell ist im Alter von 79 Jahren verstorben!! R.I.P.!


Offline Hajü

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Antwort #22 am: 02. Mai 2005 um 22:18
Dr. Erika Fuchs ist gestern verstorben *schluchz* & *heul*

Edit: am 22.04.05, "gestern" war nur die Meldung
Zur weiteren Info:

http://www.ehapa.de/ehapa/e7/e36/e37/e3523/index_ger.html
http://www.donald.org/index.html
http://www.taz.de/pt/2005/04/27/a0170.nf/text
http://www.taz.de/pt/2005/04/27/a0169.nf/text

Und http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,353354,00.html

Das ist wirklich ein Verlust. Aus dem Spiegel-Artikel wird es etwas deutlich.

"Und weil sich ihr Doktortitel so gut im Impressum der stets auf Prestige bedachten Disney-Periodika machte, wurde sie sogar die erste Chefredakteurin der frisch gegründeten deutschen "Micky Maus"."

zu Zeiten, als sich die Comics in der Schmutz- und Schund- und Kitschcampagnen behaupten mussten...

"Ein Glücksfall. Erika Fuchs machte aus den manchmal drögen, mitunter sperrigen oder schlicht banalen Sätzen der amerikanischen Vorlagen funkelnde Kleinode. Jedem Entenhausener schrieb sie eine eigene Sprache auf den Leib. So wurde Onkel Dagobert zum distinguiert parlierenden Herren, Donald hielt sein geknicktes Ego durch pompöse Übertreibungen aufrecht und die Kinder reden so hektisch, dass die Sätze in den verschiedenen Sprechblasen ineinander übergehen."

Meines Wissens nach wurde die Micky Maus und insbesondere ihre Übersetzungen auch von den Linken der 68er Zeit z. T. besonders geschätzt. Muss mal gucken, ob ich da noch was ausgraben kann.

Das hat mich auch verwundert, dass sie angefangen hat als Übersetzerin für Readers Digest.

Merke: Sie hat echt einen guten Job gemacht. Da, wo sie stand.  :(

H.
« Letzte Änderung: 02. Mai 2005 um 22:29 von Hajü »
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Offline Charles Everett Decker

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Antwort #23 am: 03. Mai 2005 um 11:41
Dr. Erika Fuchs ist gestern verstorben *schluchz* & *heul*

Edit: am 22.04.05, "gestern" war nur die Meldung
Zur weiteren Info:

http://www.ehapa.de/ehapa/e7/e36/e37/e3523/index_ger.html
http://www.donald.org/index.html
http://www.taz.de/pt/2005/04/27/a0170.nf/text
http://www.taz.de/pt/2005/04/27/a0169.nf/text

Und http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,353354,00.html

Das ist wirklich ein Verlust. Aus dem Spiegel-Artikel wird es etwas deutlich.

"Und weil sich ihr Doktortitel so gut im Impressum der stets auf Prestige bedachten Disney-Periodika machte, wurde sie sogar die erste Chefredakteurin der frisch gegründeten deutschen "Micky Maus"."

zu Zeiten, als sich die Comics in der Schmutz- und Schund- und Kitschcampagnen behaupten mussten...

"Ein Glücksfall. Erika Fuchs machte aus den manchmal drögen, mitunter sperrigen oder schlicht banalen Sätzen der amerikanischen Vorlagen funkelnde Kleinode. Jedem Entenhausener schrieb sie eine eigene Sprache auf den Leib. So wurde Onkel Dagobert zum distinguiert parlierenden Herren, Donald hielt sein geknicktes Ego durch pompöse Übertreibungen aufrecht und die Kinder reden so hektisch, dass die Sätze in den verschiedenen Sprechblasen ineinander übergehen."

Meines Wissens nach wurde die Micky Maus und insbesondere ihre Übersetzungen auch von den Linken der 68er Zeit z. T. besonders geschätzt. Muss mal gucken, ob ich da noch was ausgraben kann.

Das hat mich auch verwundert, dass sie angefangen hat als Übersetzerin für Readers Digest.

Merke: Sie hat echt einen guten Job gemacht. Da, wo sie stand.  :(

H.

Gestern Abend hat sie Spiegel-TV auf XXP nochmal gewürdigt. Auch die Literaturkritik (Denis Scheck vom Kulturweltspiegel ? Irgendwo im Dritten ?) kam zu Wort. Hab leider nur reingezappt, und nicht wirklich viel mitbekommen, hoffe auf eine Wiederholung.
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Offline Hajü

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Antwort #24 am: 18. Juli 2005 um 09:41
berühmte Persönlichkeit? Jedenfalls einer aus der Öffentlichkeit:

"Es war eine Mischung aus Gelassenheit und flotten Sprüchen, mit der Boenisch zu einer der schillerndsten Figuren im deutschen Journalismus wurde. Mit seinem Aufstieg vom Lokalreporter zum Chef von Deutschlands auflagenstärkster Zeitung verkörperte er die Aufbaujahre der bundesdeutschen Presse nach dem Krieg." Er trieb die Auflagenhöhe der Bildzeitung erstmalig über 5 Millionen."

Noch ein Zitat:

"Boenisch wolle noch die Einschulung seiner ältesten Tochter auf das Gymnasium erleben. Das wünschte er sich noch vor wenigen Monaten. Dieses Glück blieb ihm am Ende versagt."

Heinrich Böll hat ihn für so flotte Sprüche über die Studentenlinke wie: "Linksfaschisten" einer Antwort gewürdigt. Er nannte ihn "Plattitüdenkrieger". In den letzten Jahren fiel Boenisch allerdings sehr wohl durch versöhnliche Töne auf.
Peter Boenisch, dessen Gesicht "man" vielfach mit der Bildzeitung verbindet und der Regierungssprecher unter Kohl war, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Die Meldung ist schon vom 9. 7.

Zitiert nach:

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4509176_REF1,00.html

H.
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Offline Habit

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Antwort #25 am: 18. Juli 2005 um 15:53
Traurig! ist von Laut.de:

Laurel Aitken: Godfather of Ska gestorben

Laurel Aitken erlag am Sonntag Morgen im Glenfield-Krankenhaus in Leicester einer Herzattacke.

London (joga) - Laurel Aitken, bekannt als "The Godfather Of Ska", ist gestern in einem Krankenhaus in England gestorben. Einem bislang nicht bestätigten Bericht des Club Ska-Magazins zufolge erlag Aitken im Glenfield Hospital, Leicester, bereits am frühen Sonntag Morgen einer Herzattacke. Obwohl noch keine Bestätigung vorliegt, wird die Meldung wohl leider stimmen; der Club Ska hatte beste Beziehungen zu Aitken, hier absolvierte der Altstar vor wenigen Monaten sein letzte Konzert.

Bereits 1957 war Laurel Aitken in Jamaika der Durchbruch gelungen, seitdem gilt er als maßgeblicher Wegbereiter des Reggae und als geistiger Vater von Ska-Bands wie Madness, The Specials, The Beat, Bad Manners und The Selecter.

Noch 2003, im Alter von 76 Jahren, gab Aitken Konzerte mit bis zu 90-Minuten-Länge und verausgabte sich derart, dass sein Fred Perry-Shirt innerhalb kürzester Zeit einem Waschlappen glich. Im Dezember 2003 erlitt er eine doppelseitige Lungenentzündung und verbrachte sechs Wochen im Krankenhaus, ebenfalls in Leicester.

Aus seinem engsten Umfeld hieß es bereits damals, dass Aitken höchstwahrscheinlich nicht mehr live auftreten könne. Der Sänger erholte sich jedoch umfassender als es die Ärzte prognostizierten und trat so im Januar 2005 mit seinen Pressure Tenants bei einem Tribute-Gig im Club Ska ein letztes Mal auf.
Dumm sind die Menschen die schlaue Zitate falsch auffassen und gegen sich verwendet sehen.
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Offline Charles Everett Decker

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Antwort #26 am: 21. Juli 2005 um 12:09
James Doohan ist tot. R.I.P  :(

Wer war Doohan ?
DER "Technician" im Film, Scotty auf der Enterprise.

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4546280_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html
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chillinthemost

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Antwort #27 am: 21. Juli 2005 um 12:16
hab ich auch gestern gelesen... schade!! kein "beam me up, scotty" mehr...
war zwar nie der enterprise fan, aber das zitat kennt glaube ich JEDER...


Offline Habit

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Antwort #28 am: 21. Juli 2005 um 13:34
Sehr traurig... :'(
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Offline Stickman

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Antwort #29 am: 21. Juli 2005 um 19:53
Raumschiff Enterprise haben wir doch alle irgendwan mal gerne geschaut. Egal wie alt.
Doohans letzter Wille ist übrigens eine "Weltraumbestattung" für sich.
« Letzte Änderung: 21. Juli 2005 um 20:58 von Stickman »